Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (2002)

| Jahr | 2002 |
|---|---|
| Genre | Fantasy |
| Regisseur | Peter Jackson |
| Land | Neuseeland, USA |
Der unbequemste Teil der Trilogie: Er hat weder einen Anfang noch ein Ende – er besteht vollständig aus der Mitte. Jackson verteilt die Helden auf drei Handlungsstränge und schneidet sie parallel zusammen, sodass der Film ständig in Bewegung ist, ohne irgendwo anzukommen: Die einen wandern zur fremden Grenze, die anderen ziehen durch die Steppe, die dritten landen in einem alten Wald. Alles hält sich an zwei Dingen fest. Erstens – Gollum, gespielt von Andy Serkis: kein Spezialeffekt mit Repliken, sondern eine Figur mit echter schauspielerischer Leistung, und sein gespaltenes Streitgespräch mit sich selbst – die stärkste Szene des Films. Zweitens – die Hornburg, die nächtliche Belagerung im Regen, in der Jackson vom Abenteuer zum Kriegsfilm übergeht: Müdigkeit, Hoffnungslosigkeit, endende Pfeile. „Die zwei Türme“ wird als der Moment in Erinnerung bleiben, als das Märchen düster wurde und die Trilogie nicht mehr nur eine Reise war.
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